Autovermietung Schefter GmbH | Fahrzeuge


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14. November 1997 FORSTER WOCHENBLATT Seite 5 (original Artikel)
Grundkapital stand auf der Straße

Vor 5 Jahren begann Schefter Autovermietung mit 3 Pkw
Die Glückwünsche zum fünfjährigen Geschäftsjubiläum von Norbert Schefter waren Forster Wochenblatt ein kleines Angebinde in Form eines guten Tropfens wert. Schließlich liegen wir mit unserer Druckerei auch in guter Nachbarschaft.

"Als ich am 10. November 1992 mit der Autovermietung in der Cottbuser Straße 27 neben ObstGemüse Wolter anfing, stand mein ganzes Kapital, ein Mazda 323, ein Renault 19 und ein Clio, auf der Straße", erinnert sich der Inhaber noch genau an die anfänglichen Bedingungen. "Das Hauptproblem damals war jedoch, die Banken von der unternehmerischen Idee zu überzeugen", lächelt heute der 49jährige über seine Existenzgründung.
1989 nach Forst gekommen, begann der gebürtige Finsterwalder nach der Wende seine Umschulung zum Bankkaufmann. Im häufigen Kontakt mit eingereisten Managern wurde ihm schnell klar, daß es im Geschäftsleben darauf ankommt, immer mobil zu sein. Mehr darüber aneignen konnte sich Norbert Schefter bei der HertzAutovermietung, wo er für ein dreiviertel Jahr eine Einarbeitung erhielt und danach als Stationsleiter für Guben und Forst begann.
Bald jedoch hatte er erkannt, daß die großen Autovermietungen auf Flughäfen
und in Ballungsgebieten zwar sehr leistungsfähig sind, für unsere ländliche und dünnbesiedelte Region jedoch nicht genügend eingestellt sind. "Das war für mich meine Marktlücke", ist der Selbständige heute noch froh über seine Entscheidung. Von Anfang an setzte er dabei auf den Kontakt zu örtlichen Autohäusern, Werkstätten und Versicherungsvertretern, denn "gegenseitiges Geben und Nehmen sowie Zuverlässigkeit sind vor Ort besonders wichtig."
Auf dieser Basis erfolgte auch der zweite Schritt, die Eröffnung weiterer Stationen in Finsterwalde und Hoyerswerda, die von Sohn Michael geleitet werden. Mit dem so größer gewordenen Einzugsgebiet erweiterte sich gleichermaßen die Auslastung der Fahrzeuge, und auch das Angebot konnte erweitert werden. Mit der reinen PKWVermietung begonnen, kamen nunmehr Transporter und LKW bis 7,5 Tonnen, Kleinbusse und auch Fahrzeuge mit speziellen Aufbauten hinzu, wie sie mehr und mehr bei Handwerkern und im Gewerbe gefragt sind. Neubau und Umzug ins Gewerbegebiet ForstSüd im Jahr 1996 waren Notwendigkeit und zugleich Folge der betrieblichen Entwicklung. Büro, Stellflächen und Parkplätze hatten im Stadtzentrum längst nicht mehr ausgereicht.

Inzwischen hat der umsichtige Autovermieter neue Bedarfsnieschen entdeckt: Geländewagen und den Gebrauchtwagenverkauf. Dafür hat Norbert Schefter sogar extra einen erfahrenen Autoverkäufer eingestellt. Allein im letzten Vierteljahr ist die Zahl der Beschäftigten von sechs auf neun angestiegen.

"Demnächst", so deutet der Firmeninhaber eine weitere Entwicklung an, "wollen wir uns auf das Fuhrparkmanagement konzentrieren." Das bietet dem Kunden einen umfassenden Fahrzeugservice, der vom Kauf, über ständige Wartung und Unterhaltung bis zur
Rücknahme reicht. 14. November 1997 Forster Wochenblatt (original Artikel)